Cyberkriminelle mit mutmaßlichen Verbindungen zur russischen Regierung nutzen verbreitete Internetrouter, um Zugangsdaten wie E-Mail-Passwörter zu stehlen. Davor warnt das britische Nationale Zentrum für Cybersicherheit in einer aktuellen Untersuchung. Den Angreifern gelingt es, Router etwa von MikroTik und TP-Link zu kompromittieren und den Datenverkehr über eigene Server umzuleiten. Dadurch entstehen Risiken wie Datendiebstahl, Manipulation von Informationen und weitere Sicherheitslücken. Als verantwortlich gilt die Hackergruppe APT28, die vermutlich mit einem russischen Militärgeheimdienst in Verbindung steht und bereits mehrere Cyberangriffe durchgeführt haben soll. Diese Angriffe richteten sich unter anderem gegen staatliche Einrichtungen und betrafen tausende mögliche Opfer in vielen Ländern. Die zunehmende Verwundbarkeit von Routern hat auch politische Konsequenzen, etwa strengere Regulierungen wie ein Verkaufsverbot bestimmter Geräte in den USA aus Sicherheitsgründen.
08.04.2026