Sicherheitsportale berichten über ein Datenleck bei Wired, bei dem Informationen von 2,3 Millionen Nutzern ins Netz gelangt sind. Die gestohlenen Daten könnten noch viel umfangreicher sein, da sie mutmaßlich aus einem größeren Einbruch bei der Mutterfirma Condé Nast stammen. Betroffen wären dann auch Nutzer bekannter Magazine wie Vogue, GQ, The New Yorker oder Vanity Fair, und in Foren wird sogar mit der Veröffentlichung von über 40 Millionen Datensätzen gedroht. Eine Person mit dem Alias „Lovely“ hatte bereits im November versucht, Wired über Sicherheitslücken zu informieren und die erbeuteten Daten als Druckmittel zu nutzen. Die Kommunikation mit Wired und Condé Nast verlief zunächst schwierig, konnte aber über das Blog databreaches.net hergestellt werden, wobei Angaben von Lovely teilweise falsch waren. Experten wie Alon Gal bestätigen die Echtheit der bisher geleakten Informationen, die E-Mail-Adressen, Namen, Telefonnummern, Wohnorte, Geburtsdaten und weitere persönliche Details enthalten. Wired und Condé Nast haben den Vorfall bisher nicht öffentlich kommentiert.
29.12.2025