Im Frühjahr begann der Fall, als ein Mann einen fünfstelligen Betrag in ein Unternehmen investierte, das kurz darauf insolvent wurde. Einige Monate später, Anfang Juli, erhielt der 56-Jährige einen Anruf von einem vermeintlichen Broker aus Frankfurt. Dieser überzeugte ihn, eine deutlich größere Summe in Kryptowährungen über eine Schweizer Trading-Plattform zu investieren. Im Oktober ließ sich der Tiroler schließlich einen sechsstelligen Betrag auf sein Konto überweisen. Dafür gewährte er dem angeblichen Finanzberater per Fernzugriff Zugriff auf seinen Computer, woraufhin das Geld kurzzeitig auf dem Konto sichtbar war. Wenige Tage später war der Betrag jedoch spurlos verschwunden. Der Mann erstattete daraufhin Anzeige, doch laut Polizei konnte der Geldfluss bislang nicht nachverfolgt werden.
31.10.2025