Ein Sicherheitsexperte hat rund 150 Millionen gestohlene Zugangsdaten entdeckt, die ungeschützt auf einem öffentlich erreichbaren Server lagen. Betroffen sind zahlreiche E-Mail-Dienste wie Gmail, Yahoo, Outlook und iCloud sowie viele weitere Online-Plattformen. Auch große Unternehmen wie Zalando, Mediamarkt, Parship oder Bluewin tauchen in dem Datensatz auf, wobei es sich um kompromittierte Nutzerkonten und nicht um Unternehmenssysteme handelt. Die Daten enthielten E-Mail-Adressen, Benutzernamen, Passwörter und direkte Links zu Anmelde- oder Autorisierungsseiten. Darüber hinaus waren Log-ins von sozialen Netzwerken, Streamingdiensten, Gaming-Plattformen und kostenpflichtigen Unterhaltungsangeboten enthalten. Besonders kritisch ist, dass auch Zugangsdaten von Finanzdiensten, Krypto-Plattformen sowie von Regierungsbehörden aus verschiedenen Ländern gefunden wurden. Der Fund zeigt die weltweite Bedrohung durch Schadsoftware zur Datendiebstahl auf und verdeutlicht, dass selbst Cyberkriminelle ihre Beute nicht immer sicher aufbewahren.
26.01.2026