Die in Zürich ansässige Habib Bank AG ist offenbar Opfer eines Cyberangriffs geworden, hinter dem die russische Hackergruppe Qilin stehen soll. Laut dem Portal Cybernews veröffentlichte die Gruppe im Darknet einen Beitrag, in dem sie sich zu dem Angriff bekannte. Die Täter behaupten, 2,5 Terabyte Daten und fast zwei Millionen Dateien entwendet zu haben, darunter sensible Kundeninformationen wie Passnummern, Kontostände und Transaktionsdaten. Screenshots sollen die Echtheit der erbeuteten Daten belegen. Die Bank bestätigte einen „unbefugten externen Zugriff“, betonte jedoch, dass ihre Dienstleistungen weiterhin vollständig funktionsfähig seien. Ein Spezialteam arbeite derzeit mit Cybersicherheitsexperten daran, den Vorfall aufzuklären und das Netzwerk abzusichern. Die Gruppe Qilin, die bereits Angriffe auf Volkswagen Asahi verübte, gilt als eine der aktivsten Ransomware-Banden weltweit.
09.11.2025